Nach dem die Windverhältnisse am Montag keine Wettfahrten zugelassen hatten, starten Nico Delle-Karth und Niko Resch heute mit einem neuerlichen Wettfahrtssieg in den Tag. Als Vierte des Zwischenklassements (nach vier Regattatagen) sind die Österreicher weiterhin in Richtung Toppplatzierung und Olympiaticket unterwegs.
Absolute Flexibilität und schnelle Reaktion – das ist es, was bei den ISAF Segelweltmeisterschaften der olympischen Bootsklassen vor der Küste von Cascais (POR) zählt. Nicht nur am Wasser sollten die Segler diese Eigenschaften mitbringen – „du kannst dir hier keine fixe Taktik im Vorfeld der Wettfahrt überlegen, dafür sind die Windbedingungen viel zu unberechenbar und nicht absehbar. Das einzige was du machen kannst, ist so schnell als möglich zu reagieren“, Zitat aus der Taktikbesprechung der Österreicher mit Trainer Peter Krimbacher – sondern auch die Organisation mit flexibleren Startzeiten darauf reagieren. Heute Dienstag wurde die erste Wettfahrt bereits für zehn Uhr angesetzt, gestartet wurde schließlich um 11.10 Uhr. Dem österreichischen 49er Team gelingt es am besten auf die Situation am Wasser zu reagieren, führt das Feld mit einer Minute Vorsprung an und gewinnt die erste Tageswettfahrt, die zweite insgesamt in diesen Welttitelkämpfen. Mit den Plätzen 2/4/2/(7)/1 starteten der Tiroler und der Kärntner Dienstag Früh als Vierte im Gesamtklassement in den letzten Qualifikationstag. Vier Punkte hinter dem führenden Team Morrison/Rhodes aus Großbritannien. Auf Rang drei fehlt ein Punkt. Für eine gültige Qualifikation müssen alle vier Gruppen acht Wettfahrten absolvieren. Gelingt das, wird ab morgen in Fleets gesegelt.
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