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 02.06.2008 - Qingdao im Jahr der Olympischen Spiele
Nico & Niko haben seit Ende Mai die Segel im olympischen Hafen im fernen Qingdao, der Austragungsstätte der Segelbewerbe im kommenden August, gehisst. Erstes Fazit der beiden Österreicher: Man merkt es rücken die Spiele näher ...

Bis jetzt ist der fünfte Aufenthalt in Qingdao unser bisher schönster. Es begann schon damit, dass der neue Flughafen in Beijing fertig ist und somit der mehrstündige Zwischenstopp nicht wie sonst stressig war, sondern zur gemütlichen Erholung vom Flug wurde. Die neuen Gebäude sind mit einem Zug verbunden und jedes einzelne ist architektonisch außergewöhnlich. Aus der Luft betrachtet sieht der Flughafen aus wie eine futuristische Raumstation...

Qingdao selbst ist aber die bisher größte Überraschung: Alle Taxis wurden ausgewechselt. Statt 870.000 stehen jetzt lächerliche 18.000 am Kilometerzähler. Die Busse sind durchwegs neu. Die Uferpromenade ist fertig gestellt und zieht sich fast um die gesamte Stadt, die unzähligen Baustellen sind entweder schon fertig oder im Begriff fertig zu werden!

Natürlich muss man dazu sagen, dass an dem Tag, an dem wir angekommen sind, der Nebel wich,  seit mittlerweile drei Tagen die Sonne scheint und der Wind weht. Auch die Lebensqualität ist eindeutig verbessert worden und es ist fast schon angenehm hier zu sein! Ein Grund dafür ist auch das neue Hotel in dem wir heuer wohnen. Shangri-La heißt es und trägt mit seiner abwechslungsreichen Küche und dem super Service zu unserem Wohlfühlen bei.

Der überdimensionale Trainingshafen Yin Hai ist zwar noch immer im Rohbau, aber der Platz, an dem unsere Boote und Container stehen, ist asphaltiert und die Rampe zum Wasser gut. Also was will man mehr?!

Leider ist mir beim Einbau des Ventilationssystems für unseren Container ein kleines Missgeschick passiert und ich muss die nächsten Tage im Hotel verbringen. Die Leiter auf der ich stand ist umgefallen und ich habe Wunden an Wange, Hand und Fußsohle davongetragen. Nachdem es noch immer keine funktionierende Kläranlage gibt und das Meer dementsprechend dreckig ist, muss ich jetzt aufpassen, dass ich mir keine Infektionen hole.

Nachdem aber unsere Sparringspartner Leopold Fricke und Lorenz Huber mit uns hier sind, kommt Niko trotz meines Ausfalls zu ein paar Segelstunden und wir sind guter Dinge, dass wir in den nächsten Tagen dann zum ersten Mal zusammen aufs Boot steigen können.

Dass es davon wieder einen ausführlichen Bericht geben wird, versteht sich von selbst!

Ni Hao aus China,

Nico

 



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Es ist der Gardasee, der zählt. Aktuell pendelt man zwischen Innsbruck und Torbole, wobei sämtliche Wochentage am größten italienischen See verbracht werden. 51,6km lang und 17,2km breit, bietet sich eine Menge Übungsfläche und das bei verlässlichen Winden.
 
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