Nickomania  
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 TAGE DES DONNERS
Der Ruhe ist Genüge getan, mit dem Anpfiff der Weltmeisterschaft wird es endlich wieder Zeit für neue Taten und - so bleibt zu wünschen - entsprechende Erfolgsmeldungen.
Nach dem fulminaten Saisonstart mit dem Weltcup-Sieg in Übersee und Rang zwei bei der prestigeträchtigen Frankreich Woche war es zuletzt um Nico Delle Karth (25) ud Nikolaus Resch (24) ein wenig ruhig geworden. Die Weltcup-Führung gab man freiwillig aus den Händen, anstelle vor Medemblik mit der Konkurrenz im Kreis zu fahren, verordnete Trainer-Legende Paul Brotherton seinen Schützlingen beinharte Technik-Trage im WM-Revier. Vor sechs Wochen holte Niko ein Bandscheibenvorfall aus dem Cockpit, womit für die Weltranglisten-Dritten auch der Ausflug zur Kieler Woche ins Wasser fiel. Rechtzeitig zur Weltmeisterschaft kehrte der Kärntner wieder ins Trapez zurück, gab Entwarnung und gab angesprochen auf die möglicherweise fehlende Regattapraxis "wir sind routiniert genug, das sollte kein Problem darstellen", als Antwort.  Morgen beginnt die Qualifikation, in Summe neun Wettfahrten in drei Tagen, wo noch nicht so heiß gekocht, wie gegen Ende der Woche gegessen wird. So richtig zur Sache geht es mit dem Beginn der Finallläufe am kommenden Freitag und Samstag, abgerechnet wird am 19. Juli im Medal Race. Eine Medaille ist weder Pflicht noch Garantie, der Wunsch wird aber offen ausgesprochen. "Wir haben sehr hart gearbeitet, wissen wofür wir im Stande sind und greifen ganz bewusst nach den Sternen." Klingt logisch, und ist es auch. 

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Es ist der Gardasee, der zählt. Aktuell pendelt man zwischen Innsbruck und Torbole, wobei sämtliche Wochentage am größten italienischen See verbracht werden. 51,6km lang und 17,2km breit, bietet sich eine Menge Übungsfläche und das bei verlässlichen Winden.
 
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