 | Delle Karth & Resch starten mit der Weltmeisterschaft auf den Bahamas in eine Saison die bereits am 4. Jänner und somit um eine Spur zu früh beginnt.
Irgendwie kommen die Titelkämpfe früher als Delle Karth und Resch lieb ist, aber da beide weder bei wünsch dir was sind, noch gesteigertes Interesse haben die Fakten schöner zu raunzen, wird die Ausgangsposition nüchtern und wie folgt umschrieben: "Unser Rückstand war nach Nikos Verletzungssorgen ziemlich groß und ist nach wie vor vorhanden. Bei einem Freiluftsport bist du von äußeren Faktoren abhängig, diese haben im November und Dezember nicht gehalten, was wir uns erhofft hatten, die fehlenden Wasserstunden sind nicht wegzuleugnen." Ebenso wenig wie die Tatsache, dass die Nummer drei der Welt seit Jahren regelmäßig Erfolgsstorys abliefert und die Routine die Medaillenansprüche der beiden 25-Jährigen trotz Praxismangel realistsich erscheinen lässt. "Für einen Podeszplatz muss allerdings alles passen", weiß Resch, der sich keinen intensiven Spekulationen hingeben möchte. Qualifikation, Finalläufe und Medal Race zusammengezählt, wird die WM-Flotte in Summe 18 mal um den Kurs geschickt. "Da kann und wird eine Menge passieren", verspricht der Kärntner, der weniger von Edelmetall, denn vielmehr vom Erreichen des Medal Races spricht. "Wenn wir die alles entscheidende Runde der letzten zehn geschafft haben, können wir mit dem Rechnen beginnen, zuvor schauen wir von Wettfahrt zu Wettfahrt." Die Österreicher landen morgen auf den Grand Bahamas, die Titelkämpfe vor Freeport beginnen am 04. Jänner, fünf Tage später sind dei Medaillen vergeben.
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